Rezension: Geheimauftrag Mauritius von Patrick O’Brian

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Buch: Geheimauftrag Mauritius (Aubrey/Maturin #4)
Autor: Patrick O’Brian
Seitenzahl: 400 (Taschenbuch)
Verlag: Ullstein
Veröffentlicht: 1. August 2001

Inhalt:

Der Auftrag, den Captain Jack Aubrey erhält, ist mehr als riskant, denn er soll die wichtigsten französischen Stützpunkte im Indischen Ozean – La Réunion und Mauritius – für die Briten erobern. Obwohl die Chancen mehr als schlecht stehen, kämpfen Lucky Aubrey und sein Seegeschwader mit solcher Vehemenz und Finesse, daß der Erfolg bis Withehall zu hören ist.

Quelle: Amazon

Meinung:

Obwohl ich wirklich ewig an dem Buch herumgelesen habe, hat es mir extrem gut gefallen. Der Anfang war zwar etwas langsam und irgendwie finde ich es immer ziemlich anstrengend über das Landleben zu lesen, doch sobald Jack Aubrey mit Schiff und Crew wieder auf See war, bin ich total in die Geschichte abgetaucht.
Wie ich schon sagte, empfinde ich die Beschreibung des Landlebens von Kapitän Aubrey als anstrengend. Vielleicht liegt das daran, dass ich die Charaktere an Land anstrengend finde, da diese nicht so locker und lustig sind wie die Seeleute. Deshalb war ich froh, dass Jack Aubrey schon bald ein neues Schiff bekommen hat und sie in Richtung Kap und fort von England gesegelt sind. Dort hat die Geschichte dann richtig an Fahrt aufgenommen. Jack wird zum Kommodore, das heißt er hat den Oberbefehl über mehrere Schiffe, und soll Réunion und Mauritius erobern. Doch dabei gibt es einige Schwierigkeiten, vor allem innerhalb des Geschwaders.
Offiziere geraten aneinander, Seeleute geraten aneinander, die Werft macht nicht schnell genug, der Wind macht nicht, was er soll. Kaum ist ein Problem gebannt, entsteht ein neues. Und natürlich sind da auch noch die gegnerischen Franzosen.
Doch Aubrey handelt mit Geschick, um sein Ziel zu erreichen, wobei er von Freunden tatkräftig unterstützt wird.
Dieses Buch wird nicht nur aus der Sicht von Jack Aubrey und Stephen Maturin, dem Schiffsarzt und besten Freund von Jack, erzählt, sondern auch aus der Sicht anderer Kapitäne. Und obwohl Jack und Stephen doch wunderbare Charaktere sind, so war das doch mal erfrischend, vor allem, da sich die vielen Personen oft an unterschiedlichen Plätzen aufgehalten haben, und so das Geschehen rundum gut erklärt wurde. Zum Glück war es nicht verwirrend, was mich beim ersten Band der Reihe noch etwas gestört hat. Doch jeder Charakter hat so kleine Eigenheiten und Macken, die auch in der Erzählweise wiedergegeben werden. Der Schreibstil ist wieder klasse, die Umgebung, sowie die Charaktere sind wirklich gut geschrieben.
Auch die Beziehungen der Personen untereinander werden wieder sehr gut dargestellt. Die Freundschaft zwischen Stephen und Jack ist eine meiner liebsten literarischen Freundschaften überhaupt. Und durch die beiden werden sowohl seemännische Dinge, als auch naturwissenschaftliche und medizinische durchaus sehr gut erklärt.
Das ständige hin und her zwischen Engländern und Franzosen, sowie die spannend geschriebenen Gefechte machen dieses Buch wirklich sehr lesenswert. Ich werde von Band zu Band immer mehr von dieser Reihe in den Bann gezogen!

Rating:

★★★★/5

 

 

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