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Kleine Dinge, die gut sind für euch und eure Umwelt

22/07/2019

Huhu, ihr Lieben.

Heute geht es zumindest am Rande um ein Thema, das schon lange beschäftigt, aber immer akuter wird: der Klimawandel. Es gibt viel, was wir dagegen tun können. Jeder einzelne von uns. Wir können nicht nur die großen Entscheidungen beeinflussen, sondern auch kleine Dinge unternehmen, um unsere Umwelt zu schützen. Ein paar davon, die relativ einfach umzusetzen sind, möchte ich euch heute vorstellen. Ich spreche hierbei aus eigener Erfahrung, natürlich hat nicht jeder die gleichen Voraussetzungen und Möglichkeiten.


Im Bad

  • Festes Shampoo und Conditioner

Ich benutze nun schon seit einigen Monaten festes Shampoo und nachdem mein Conditioner aus der Plastikflasche leer war, habe ich mir auch da festen zugelegt. Ich habe noch nicht das perfekte Shampoo gefunden und probiere mich noch durch diverse Marken und Etsy-Shops. Shampoos und Coniditioner gibt es übrigens in so ziemlich jedem Drogeriemarkt. Wenn die dann auch noch aus natürlichen Zutaten sind, umso besser.

  • Deocreme

Hier war ich erst etwas skeptisch. Ich schwitze, vor allem im Sommer, ziemlich stark und habe mich schon länger über Alternativen zum Sprühdeo informiert, aber noch nicht die richtige gefunden. In einem Etsy-Shop habe ich jetzt aber eine wunderbares Lavendel-Orangen-Deocreme gefunden, die klasse funktioniert und in einem Glas geliefert wird.

  • Bambuszahnbürste

Auf feste Zahnputztabletten bin ich noch nicht umgestiegen, aber ich habe nun schon seit ein paar Monaten eine Bambuszahnbürste. Die funktioniert super und ist eine klasse Alternative zur Plastikzahnbürste.

  • Auf Watte verzichten

Ich habe Watte eigentlich nur zum Abschminken benutzt, aber auch hierfür gibt es eine tolle Lösung: Abschminkpads aus altem Stoff oder selbst gehäkelt. Ich habe endlich eine schöne, weiche Wolle gefunden. Ich habe auch ein etwas kratzigeres, das man gleichzeitig als Peeling benutzen kann.


In der Küche

  • Stoffbeutel beim Einkauf

Ich gehe meistens von Zuhause aus einkaufen. Der Supermarkt ist auch gleich um die Ecke und ich plane immer, was ich einkaufen will. So weiß ich, wie viele Beutel ich mitnehmen muss. So muss ich nicht extra eine Tüte an der Kasse mitnehmen. Das Gleiche gilt übrigens auch für andere Einkäufe, wie zum Beispiel Klamotten. Ich nehme oft vorsichtshalber einen Beutel mit, man kann ja schließlich nie wissen.

  • Lokal und regional einkaufen

Das klappt natürlich leider nicht immer. Aber jeden Mittwoch und Freitag ist bei uns um die Ecke Markt, auf dem wir einen Großteil unseres Gemüses kaufen. Das stammt von lokalen Erzeugern, die oft Biostandart haben. Das Gemüse ist lecker und frisch und saisonal. Auf dem Markt gibt es auch Fisch und Fleisch von Unternehmen aus der Region. Auch im Supermarkt achte ich darauf möglichst regional und saisonal zu kaufen. Bei einer Mango oder einem Granatapfel mache ich da dann doch einmal eine Ausnahme. Aber im Winter gibt es dann eben mehr Kohl, Kartoffeln, Äpfel und ähnliches, im Sommer frisches Gemüse mit frischen Kräutern vom Balkon.

  • Wenig oder gar kein Fleisch

Gutes Fleisch zu bekommen kann relativ schwer sein. Aber ohne oder fast ohne Fleisch geht auch sehr gut. Wir kochen fast nur vegetarisch, Fleisch oder Wurst gibt es nur selten. Weniger Milchprodukte zu konsumieren ist auch super, allerdings fällt mir das sehr, sehr schwer.


Im Garten / Auf dem Balkon

  • Insektenfreundliche Pflanzen

Nicht nur Bienen, auch Hummeln und viele andere Insekten sind unglaublich wichtig für Natur und Umwelt. Deshalb ist es wichtig die richtigen blühenden Pflanzen in der Umgebung zu haben. Ich habe beispielsweise Oregano und Lavendel auf dem Balkon, die beide regelmäßig von Bienen angeflogen werden.

  • Unterschlupf für Tiere

Unterschlupfe gibt es in verschiedenen Arten. Zum Beispiel Nistkästen für Vögel, Fledermauskästen oder Insektenhotels. So finden Tiere, die ansonsten vielleicht keinen Brutplatz finden oder keinen sicheren Ort, ein geschütztes Plätzchen entweder für kurze oder lange Zeit.

  • Teile des Gartens auch mal unordentlich lassen

Wenn der Rasen nicht ständig gemäht wird und auch mal eine Ecke des Gartens unordentlich gelassen wird, können sich dort verschiedenste Tiere und Pflanzen ansiedeln. Insekten, Würmer, Igel,… alles mögliche.


Und sonst noch?

  • Öffentliche Verkehrsmittel

Anstatt mit dem Auto zu fahren, kann man auch gut mal Bus oder Bahn nehmen. Dasselbe gilt auch fürs Fliegen. Ich fahre jetzt zum ersten Mal mit dem Zug nach London anstatt hinzufliegen. Ich bin sehr gespannt!

  • Eine wiederverwandbare Flasche

Die kann aus Glas oder Metall sein. Anstatt Plastikflaschen, die irgendwann weggeschmissen werden müssen, kann man die immer wieder verwenden. Man sollte nur darauf achten, sie regelmäßig und anständig zu reinigen.


Natürlich sind das nur ein paar Kleinigkeiten und es gibt noch so viel mehr, das man tun kann. Zum Beispiel möchte ich erstens weniger Klamotten kaufen und zweitens möchte ich fairer kaufen. Aber jedes bisschen ist ein guter Schritt und ein kleiner Anfang.

Habt ihr schon irgendetwas an eurem Verhalten geändert? Was tut ihr, um Natur und Umwelt zu helfen? Was möchtet ihr noch tun?


Bis zum nächsten Mal,

  1. Das sind sehr gute Tipps, die man wahrscheinlich größtenteils schon öfter gehört hat, aber jede Erinnerung ist wichtig. Die wenigsten wenden ja alle an, darum kommt vielleicht bei jedem dieser Beiträge etwas dazu 🙂 Ich tue mein bestes was die Dinge angeht, bin jetzt in die Großstadt gezogen und habe mein Auto bei meinen Eltern gelassen, weil es mich hier eher stört als nützt und für meinen Einkauf bin ich jetzt auch selbst verantwortlich, weshalb ich da ein bisschen was anwenden kann. Mein Freund ist von pflanzlichen Alternativen etc. bisher weniger begeistert, aber vielleicht kann ich ihn da auf Dauer umgewöhnen. Vegan ernähre ich mich nicht, weil ich auch nicht auf Käse verzichten kann, aber zumindest Milch trinke ich nicht mehr und Fleisch habe ich soweit wie möglich reduziert. Wenn jeder sein bestes tut, reicht es vielleicht schon für eine richtige Veränderung 🙂
    Auf Fair Fashion würde ich auch gern achten, aber bei den Preisen tuts mir leider schon weh, wenn ich sie nur sehe. Zumal es lokal meist auch wenige Einkaufsmöglichkeiten dafür gibt, aber da schaue ich mich irgendwann mal aktiv um, wenn ich es mir leisten kann und will und ich wirklich etwas neues brauche. (Das ist übrigens ein weiterer Punkt, auch wenn der schon in Richtung Minimalismus geht: bei jeder neuen Sache überlegen, ob man sie auch braucht oder sie alternativ nicht leihen kann oder sogar schon besitzt).
    Ganz liebe Grüße!

    1. Hi Jacquy 🙂
      Ja, im Endeffekt sind es wirklich oft die selben oder doch ähnliche Tipps, aber wie du sagst: jede Erinnerung ist wichtig. Und für manche Leute ist es ja vielleicht doch das erste Mal, dass sie von etwas hören.
      Teilweise ist ein Umstieg auf umweltfreundlichere Produkte sehr leicht, aber gerade was Ernährung und Kleidung angeht, tue ich mich bei manchen Sachen unglaublich schwer. Und wie du ja auch bereits gesagt hast, sind die Preise bei Fair Fashion oft ganz schön happig. Das kann ich aber auch verstehen. Vielleicht kauft man sich dann nur ab und zu etwas, dass man wirklich braucht und trägt das dann lange. Da muss ich auch noch einen guten Weg für mich finden.
      Minimalismus ist irgendwie so gar nicht mein Ding. Ich kaufe nicht unbedingt immer viel, aber ich behalte immer alles. Es fällt mir unglaublich schwer, mich von Dingen zu trennen. Wobei ich gerade was Deko, Make-up und Kleidung angeht, sehr viel weniger kaufe und das ist ein erster Schritt, denke ich.
      Und das ist etwas, was ich sowieso sehr wichtig finde. Manche können ihr Leben von heute auf morgen komplett umkrempeln. Andere (mich eingeschlossen) nicht und deshalb sind kleine Schritte auch wichtig. Alles, was man tun kann, ist wichtig und da kann man auch gut Schritt für Schritt vorgehen. Hauptsache man sieht ein, dass irgendetwas getan werden muss. Und jeder beginnt eben klein.

      Viele liebe Grüße ♥
      Kat

  2. Hallo Katja,

    so viele Tipps und ich finde deine selbstgehäkelten Wattepads total kreativ. Waschbar und dadurch wiederverwendbar.

    Danke für den Beitrag.

    Liebe Grüße
    Tina

    1. huhu 🙂
      freut mich, wenn er dir gefällt ♥ Die Wattepads habe ich mal irgendwo entdeckt und mache sie seitdem selbst, nur mit der Wolle habe ich eine ganze Zeit lang rumprobiert. Aber wenn man mal etwas rauere erwischt, gibts gleich ein Peeling dazu 😀

      Viele liebe Grüße ♥
      Katja

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